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Weichenerneuerung im Bereich Bahnhof Konz-Karthaus

Info der Deutschen Bahn AG

Die Deutsche Bahn AG teilt mir, dass sie im Zuge ihres bundesweiten Programms „Deutschland braucht eine starke Schiene“ in der Zeit vom 26. Mai bis 1. Juni 2026 Weichenerneuerungen auf der Moselstrecke im Bereich des Bahnhofs Karthaus, Konz durchführt. Deshalb kann es in nachfolgendem Zeitraum zu erhöhten Lärm- und Staubbelästigung kommen.

  • Von Dienstag, 26. Mai bis Freitag, 29. Mai 2026 (Vorarbeiten, schichtweise)
  • Von Freitag, 29. Mai bis Montag, 1. Juni 2026 (Hauptarbeiten, durchgehend)

Zum Einsatz kommen u. a. Umbauzug, Stromerzeuger, Zweiwegebagger, Weichenstopfmaschine, Gleisstopfmaschine, Arbeitszüge sowie diverse Kleinmaschinen.

Die Deutsche Bahn AG setzt alles daran, die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen und Veränderungen im Bauablauf nicht gänzlich ausschließen. Dafür bittet sie um Entschuldigung.

Bei Fragen und Hinweisen können Sie sich per E-Mail Bauprojekte-Netz-Mitte@deutschebahn.com an die Bahn wenden.

(Quelle: www.konz.de)

Sperrung der Bahnbrücke am Karthäuser Bahnhof

An den Tagen nach Ostern (7.-10. April 2026) finden an der Brücke über die Bahn in Konz-Karthaus Sanierungsarbeiten am Gehweg statt. Im Übergang zwischen dem Brückenkörper und dem gepflasterten Gehwegbereich sind mit der Zeit Höhenunterschiede entstanden. Diese werden nun ausgeglichen, um die Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit für Fußgänger zu gewährleisten.

Während der Arbeiten wird die Brücke tagsüber für den Verkehr voll gesperrt, in den Abend- und Nachtstunden sowie am frühen Morgen ist sie befahrbar. Die Umleitung erfolgt über die umliegenden Ortsstraßen. Anliegerverkehr in der Straße „Am Bahnhof Karthaus“ ist bis zur Baustelle zugelassen.

(Quelle: www.konz.de)

Kommt die Modernisierung des Bahnhaltepunktes Karthaus?

Planunterlagen werden veröffentlicht

Seit vielen Jahren plant die Deutsche Bahn die Modernisierung des Bahnhaltepunktes in Karthaus. Nun wird es offenbar konkreter.

Ab dem 26.01.2026 bis einschließlich 25.02.2026 sind die Planunterlagen im Internet öffentlich einsehbar unter: https://lbm.rlp.de/themen/baurecht/planfeststellung-von-eisen-strassen-und-seilbahnen/ unter „aktuelle Planfeststellungsverfahren“, dort bei DB-Verfahren, unter „Konz-Karthaus“.

In einer Bekanntmachung des LBM heißt es: „Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der oben genannten Frist, das ist bis einschließlich zum 11.03.2026, unter Angabe von Vor- und Zuname sowie Anschrift Einwendungen gegen den Plan erheben.“

Die Stadt Konz hatte vor knapp zehn Jahren – nach erstmaliger Vorstellung des Vorhabens – die damalige Planung kritisiert, denn es fehlte unter anderem die Barrierefreiheit. Rund 800 Menschen hatten im Jahr 2016 eine entsprechende Petition unterschrieben. Inwieweit die Kritikpunkte in der aktuellen Planung berücksichtigt wurden, ist der Verwaltung bisher nicht bekannt und wird nach Veröffentlichung der Unterlagen geprüft.

(Text: Verbandsgemeindeverwaltung Konz)

(Fast) nichts Neues vom Bahnhof Karthaus …

Die Anlage des Karthäuser Bahnhofs liegt, so scheint es, seit vielen Jahren im Dornröschenschlaf. Pflanzen und Hecken wachsen an und teilweise auf Gebäudeteilen empor und es scheint, als greife die Natur nach und nach Besitz von Gebäude und Außenflächen. Dabei gilt der Bahnhof nach dem Kloster für viele als zweitwichtigstes und ortsbildprägendsten Gebäude des Stadtteils Karthaus .

Während das Nebengebäude der ehemaligen Bahnmeisterei vor einigen Jahren den Besitzer gewechselt hat und dort, wenn auch in kleinen Schritten und langsamer als von vielen erhofft, ein Fortschritt zu sehen ist – so wurde das Dach des Gebäudes komplett neu eingedeckt – zeigt sich am Hauptgebäude keine positive Veränderung. Das Bahnhofsgebäude hat zuletzt im Rahmen einer Versteigerung im Jahr 2012 den Besitzer gewechselt und befindet sich seither im Privatbesitz. Seither gab es unzählige Treffen zwischen Eigentümer, Verwaltung sowie Quartiersmanagement. Es blieb aber bei einer Vielzahl an vagen Ideen für eine mögliche Nutzung des Gebäudes, die bisher alle an Finanzierungsgründen scheiterten.

Jüngste traurige Entwicklung ist jetzt das Aufstellen eines Bauzauns um das gesamte Hauptgebäude vor einigen Wochen. Anders als von einigen Optimisten erhofft ist dieser aber kein Vorbote von geplanten größeren Sanierungsmaßnahmen, sondern dient einzig und alleine dazu Passanten vor, inzwischen vom Gebäude ausgehenden, Unfallgefahren zu schützen. So sind im gesamten Dachbereich Schieferplatten der Dacheindeckung lose und auch die Kamine werden zunehmend instabiler. Der Bauzaun dient nun dazu, dass Passanten sich dem Gebäude nicht zu weit nähern und durch ggf. herabstürzende Dachplatten verletzt werden. Der Zugang zu den Bahnsteigen ist davon aber nicht beeinträchtigt.
Die kommunale Verwaltung hat den Eigentümer aufgefordert die Mängel zu beheben und wird die Entwicklung am und um das Gebäude auch weiterhin kritisch verfolgen. Die Abteilungen der Stadt und Verbandsgemeindeverwaltung Konz sind darüber hinaus nach wie vor bemüht Kontakt zu den verschiedenen Eigentümern der einzelnen Gebäude zu halten und mit diesen eine Aufwertung der Gebäude zu thematisieren bzw. diese zu begleiten. Auch von Seiten des Quartiersmanagements wird jede positive Entwicklung unterstützt.

Bleibt zu hoffen, dass die ehemals stolzen Gebäude des Bahnhofs Karthaus, die zuletzt durch einen Feuerwehreinsatz wegen eines Brandes an einem der Nebengebäude in den Schlagzeilen waren, bald mit positiven Schlagzeilen von sich hören lassen.

Geplante Logistikstelle in Karthaus abgewendet

DB Netz AG verfolgt Vorhaben mit Schotterumschlagplatz nicht weiter

Wie der Konzernbevollmächtigte Klaus Vornhusen heute Bürgermeister Weber mitgeteilt hat, wird die DB Netz AG die Planung einer Logistikstelle Konz-Karthaus nicht weiterverfolgen. Ausschlaggeben hierfür wären die Ergebnisse von schalltechnische Untersuchungen, die der Realisierung des Vorhabens entgegenstünden.

„Ich bin gerade für alle Anlieger sehr erfreut über diese Entscheidung der Bahn. Der Standort inmitten des Stadtteils Karthaus hätte trotz größter baulicher Anstrengungen nicht realisiert werden können. Das haben die Anwohnerinitiative und zuletzt der Stadtrat mit seiner Resolution sehr deutlich formuliert,“ so Bürgermeister Weber.

Die Bahn hatte das Vorhaben im März dieses Jahres im Bauausschuss der Stadt Konz vorgestellt.
Im Zuge dessen wurden zahlreiche Bedenken gegen das Vorhaben aus der Bürgerschaft und den städtischen Gremien geäußert. Eine Initiative von Anwohnern hatte eine Vielzahl von öffentlichen Stellen über die ablehnende Haltung zum Projekt informiert. Bürgermeister Weber hat Kontakt mit dem Konzernbevollmächtigten der DB Netz AG gehalten und den Unwillen der Stadt gegen die Planungen verdeutlicht. Auch der Stadtrat hat zuletzt mit einer einstimmigen Resolution gegen das Vorhaben gestimmt.
Wesentliche Argumente gegen das Vorhaben in Konz-Karthaus waren die Nähe zur Wohnbebauung, zu den Senioren- und Pflegeheimen in unmittelbarem Umfeld sowie zum Kindergarten und der Grundschule. Darüber hinaus wird derzeit mit Millionenaufwand das Kloster Karthaus in unmittelbarer Nähe zu einem Quartiers- und Bürgerzentrum umgebaut.

Eine Logistikstelle der Bahn an diesem Standort wäre aus Sicht der Stadt nicht tragbar gewesen.

(Quelle: https://www.konz.de/de/)

Widerstand gegen geplante „Logistikstelle“ der Bahn

Die Deutsche Bahn plant auf ihrem Gelände in der Nähe des Bahnhofs Karthaus eine Logistikstelle zu errichten. Dort soll vor allem Schotter, der im Gleisbau gebraucht wird, umgeschlagen, d.h. von der Schiene auf die Straße, sprich von Zügen auf LKW oder umgekehrt verladen werden.

In diesem Bereich beabsichtigt die Deutsche Bahn eine Logistikstelle zu errichtet.

Bereits vor einigen Monaten wurden den Mitgliedern der städtischen Gremien erste Planungen im Rahmen einer Bauausschusssitzung öffentlich durch einen Mitarbeiter der Bahn vorgestellt. Schon damals stieß das Vorhaben, das vor allem mehr Lärm und Verkehr nach sich zieht, auf Ablehnung. Auch die Karthäuser sind alles andere als begeistert. Bei der Kritik zum Vorhaben wurde neben der Nähe zur Wohnbebauung in der Albanstraße und dem Parallelweg vor allem die sozialen Einrichtungen, wie Seniorenzentrum, ServiceWohnen, Grundschule, Kindergarten und das Kloster Karthaus, das in den kommenden Jahren für mehrere Millionen Euro als Bürger- und Sozialzentrum in Wert gesetzt werden soll, angeführt.

In der Stadtratssitzung am 31. Oktober wurde erneut über die Pläne der Deutschen Bahn gesprochen. Im Rathaus liegen bisher sehr wenig konkrete Informationen zu den Planungen vor. Auf ein Schreiben von Bürgermeister Joachim Weber antwortete der Konzernbeauftragte der DB für Rheinland-Pfalz jedoch, dass es für das geplante Projekt keinen alternativen Standort gebe. Da dies den Eindruck vermittelt, dass die Anwohner und die Stadt Konz vor unveränderliche Tatsachen gestellt werden, hat der Rat im Rahmen der Sitzung eine Resolution verabschiedet. Inhalt der Resolution ist ein eindringlicher Appell an die Deutsche Bahn, die Pläne zu stoppen.

Barrierefreier Ausbau der Bahnstation Karthaus: Übergabe der Unterschriftenlisten

Behindertenbeauftragter Peter Musti, Quartiersmanager Dominik Schnith und Bürgermeister Dr. Frieden überreichen Dr. Kaufmann mehr als 800 Unterschriften für einen barrierefreien Ausbau der Verkehrsstation Karthaus (Foto: VG Konz)

Behindertenbeauftragter Peter Musti, Quartiersmanager Dominik Schnith und Bürgermeister Dr. Frieden überreichen Dr. Kaufmann mehr als 800 Unterschriften für einen barrierefreien Ausbau der Verkehrsstation Karthaus (Foto: VG Konz)

Im Rahmen der offiziellen Einweihung der Park+Ride-Anlage am Haltepunkt Konz nutzten Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Frieden, Quartiersmanager Dominik Schnith und die Beauftragten für Senioren, Herrmann Hurth und für Behinderte Peter Musti die Gelegenheit, um auf die Situation am Bahnhof in Karthaus einzugehen und die Forderung nach einem barrierefreien Ausbau zu thematisieren.
So wurden auch die mehr als 800 gesammelten Unterschriften von Konzer Bürgerinnen und Bürger, die einen barrierefreien Ausbau fordern an Dr. Kaufmann, Leiter der Abteilung Verkehr und Straßenbau im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz übergeben. Mit den Unterschriften wurden auch Anschreiben an Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Minister Dr. Volker Wissing übergeben. Continue reading