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Lebendiger Adventskalender in Karthaus

In wenigen Wochen startet die Adventszeit – die zweite in Folge im Zeichen der Corona-Pandemie. Umso erfreulicher, dass sich auch in diesem Jahr wieder Familien, Gruppierungen und Institutionen gefunden haben, die in Karthaus einen „lebendigen Adventskalender“ entstehen lassen und so etwas Licht und Zuversicht in diese Zeit bringen. An elf Abenden im Advent erleuchtet, jeweils pünktlich um 18:30 Uhr, ein neues Fenster und lädt zum schauen und zuhören ein.

Die Idee der Initiatorin ist es, dass sich die Karthäuser gemeinsam auf Weihnachten vorbereiten und im Alltagsstress die Adventszeit ganz bewusst erleben – Jung und Alt treffen sich, um zur Ruhe zu kommen, einem Wort zu lauschen, ins Gespräch zu kommen.

Es wird gebeten auf die eigene Gesundheit und die der anderen Teilnehmenden zu achten und die gültigen Corona-Regeln (Abstands- und Maskenpflicht) einzuhalten. Falls es die Corona-Lage erlaubt, wird an einigen der Fenster ein kleiner Umtrunk angeboten. Hierfür bitte eine eigenen Tasse mitbringen.

Herzliche Einladung an alle, an den aufgeführten Tagen bei der Öffnung des Adventsfensters dabei zu sein und ein gutes Wort/einen guten Gedanken mit nach Hause zu nehmen.

Montag, 1. Dezember: Römerstraße 80
Freitag, 3. Dezember: DRK Seniorenzentrum (Neubau) – Brunostraße 27
Dienstag, 7. Dezember: Hubertusstraße 1
Mittwoch, 8. Dezember: Kolpingheim – Römerstraße 173
Donnerstag, 9. Dezember: Stadtteilbüro – Karthäuser Straße 64
Freitag, 10. Dezember: Merzlicher Straße 20
Montag, 13. Dezember: Römerstraße 18
Mittwoch, 15. Dezember: Evangelische Kirche – Karthäuser Straße 151
Donnerstag, 16. Dezember: DRK ServiceWohnen – Brunostraße 25
Freitag, 17. Dezember: Mensa zwischen Kita und Grundschule – Albanstraße 8c
Dienstag, 21. Dezember: Irminenstraße 10

Abendmusik in der evangelischen Kirche

Die evangelische Kirchengemeinde Konz-Karthaus lädt für Sonntag, 14. November um 18.00 Uhr zur Abendmusik »Hinunter ist der Sonnen Schein« ein.

Es wird Musik der Barockzeit von Melchior Vulpius, Arcangelo Corelli, Jean Baptiste Quentin und Johann Sebastian Bach gespielt. Es musizieren Hildegard Knebel und Anke Maibaum, Violine, Claudia Demerath, Viola da Gamba und Gerd Demerath, Theorbe.

Die Veranstaltung findet in der Evangelischen Kirche Konz-Karthaus statt. Der Eintritt ist frei, es wird nur um eine Spende zur Deckung der Kosten gebeten. Eine Anmeldung ist unter  www.evangelisch-konz.de erforderlich. Es gilt die „3G-Regel“, ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen. Ein negatives Corona-Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein.

Lebendiger Adventskalender in Karthaus – Wer macht mit?

Auch in diesem Jahr wollen wir uns in unserem Stadtteil gemeinsam auf das Weihnachtsfest vorbereiten und dazu einen „lebendigen Adventskalender“ entstehen lassen. Im letzten Jahr mussten wir – bedingt durch die Corona-Pandemie – von unserer bisherigen Form abweichen, zu der wir aber, wenn es möglich sein wird, in diesem Jahr zurückkommen wollen (gestaltetes Fenster + Geschichte/Vortrag/Lied + Beisammensein im Freien). Familien, Gruppen und Institutionen sind eingeladen, sich ein Datum auszuwählen und für dieses ein Fenster zu gestalten, welches dann durch die Adventszeit bis (mindestens) zum 2. Weihnachtstag jeden Abend erstrahlt.
Wer hat Lust, Gastgeber-Familie/-Gruppe/-Institution zu sein? Anmeldungen und Rückfragen sind per E-Mail (tam.mueller@gmx.net) bis zum 8. November bei Tamara Müller möglich.

Musiktheater zum Nachdenken und Diskutieren

Am Donnerstag, 30. September, 19:30 Uhr präsentieren die beiden Schauspieler Lukas Ullrich und Till Florian Beyerbach von der Gruppe „Eure Formation“ ihre musikalische Theaterproduktion „BONHOEFFER – Der mit dem Lied“, mit der sie das Leben und Werk des Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffers beleuchten. Sie möchten mit der Lebensgeschichte des Theologen und Pastors Bonhoeffer, der 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde, die Zuschauer aber auch zum Nachdenken anregen. Immer wieder ziehen die Schauspieler dazu Parallelen zum heutigen politischen Geschehen und verdeutlichen, dass Demokratie und Frieden keineswegs Selbstverständlichkeiten sind. Die Texte werden begleitet durch E-Piano und E-Schlagzeug vorgetragen und Licht- und Laserelemente verstärken deren Wirkung.

Die Produktion ist der einerseits unterhaltsame, andererseits bewegende Versuch, das Zusammenspiel von Christen und Nationalsozialismus, entlang der Stationen von Bonhoeffers Leben zu hinterfragen. Die Erfahrungen der jüngeren Vergangenheit zeigen deutlich die Aktualität dieses Themas: wird der Nationalsozialismus erkannt und benannt, ganz gleich hinter welcher Fassade er sich auch verstecken mag? Ist Bonhoeffers Werk heute noch als Fixpunkt geeignet, auf der Suche nach einer Haltung? Ein mitreißendes Theaterstück ohne einfache Antworten, aber mit viel Stoff zum Diskutieren und Nachdenken.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Wochen Konz statt. Sie wird organisiert von der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz in Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde Konz-Karthaus und wird gefördert vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Die Veranstaltung findet auf dem Platz an der evangelischen Kirche Konz-Karthaus statt – bei schlechter Witterung im evangelischen Gemeindehaus. Es gilt die 3-G-Regel. Eine Anmeldung ist erforderlich bei der Koordinierungs- und Fachstelle telefonisch unter 06501 9698302 , Online über www.tickets.junetko.de oder bei Dominik Schnith im Stadtteilbüro unter 06501 945 8252. Der Eintritt ist frei, der Veranstaltungsort ist barrierefrei erreichbar.

(Bildquelle: www. dermitdemlied.de)

“Neues wagen” – eine Theater-Projektgruppe für Karthaus

Unter dem Motto „Neues wagen“ wollen Claudia Willems, angehende Theaterpädagogin aus Karthaus und Quartiersmanager Dominik Schnith eine Theater-Projektgruppe in Karthaus ins Leben rufen. Dazu suchen sie Neugierige und Engagierte Mitstreiter*innen.

Wer mindestens 16 Jahre alt ist und Interesse daran hat Neues zu wagen ist eingeladen mitzumachen. Vorerfahrung oder Talent sind natürlich kein Hindernisgrund, aber auch keine Voraussetzung.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen sich per Mail unter durch-einen-Spiegel@gmx.de bei Claudia Willems oder telefonisch im Stadtteilbüro bei Dominik Schnith unter der Rufnummer 06501 945 82 52 zu melden. In einigen Wochen wird dann bei einem ersten Treffen alles Weitere gemeinsam besprochen.

Wenn die Theater-Projektgruppe sich gefunden hat, soll ein eigenes Theaterstück für die Gruppe, angepasst an deren Mitglieder, Ideen und Möglichkeiten, entwickelt und geschrieben werden. So kann sichergestellt werden, dass für jede und jeden die richtige Rolle dabei ist. Ziel ist es das Theaterstück beim nächsten Stadtteilfest im Frühjahr 2022 aufzuführen.

Geschichte und Kultur barrierefrei erleben in Konz

Die Stadt Konz erhält eine Förderung in Höhe von 186.827 Euro im Rahmen des Projektes Geschichte und Kultur barrierefrei in Konz erleben. Das hat Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt anlässlich der Bescheidunterzeichnung mitgeteilt. Die Klosteranlage St. Bruno Konz-Karthaus und das Freilichtmuseum Roscheider Hof sollen barrierefrei gestaltet werden.

„Rheinland-Pfalz ist Gold. Wir wollen unseren Gästen absolute Qualität bieten. Dazu gehören auch Angebote für mobilitäts- und sinneseingeschränkte Menschen“, sagte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt. „Das Land unterstützt Kommunen dabei, ihren Gästen attraktive touristische Erlebnisse zu ermöglichen.“ Barrierefreie Angebote würden von allen Gästen geschätzt. Auch die Bürgerinnen und Bürger von Konz profitierten von einem barrierefreien Kulturprogramm. „Für Menschen mit Beeinträchtigung, aber auch für ältere Menschen oder Familien mit Kinderwagen machen barrierefreie Wege das kulturelle Angebot attraktiver“, so Ministerin Schmitt.

Um in Zukunft kulturinteressierten Menschen, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind, das breite Programm des Klosters St. Bruno in Konz-Karthaus sowie des Freilichtmuseums anbieten zu können, sollen beide Orte barrierefrei hergerichtet werden. Die Förderung in Höhe von 186.827 Euro stammt aus Landesmitteln sowie aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE.

Das erste Teilprojekt umfasst das Kloster St. Bruno Konz-Karthaus, das als Bürgerhaus und Kulturzentrum genutzt wird. Hier soll ein barrierefreier Rundweg um das Kloster angelegt werden. Neben den mobilitätseingeschränkten Personen soll vor allem die Gruppe der Sehbehinderten angesprochen werden. Dafür wird eine sogenannte „Lauschtour“ entwickelt, welche vor dem Besuch des Klosters als App aufs Handy geladen werden kann. Infotafeln entlang des Weges sollen den Besucher zusätzlich informieren. An einem zu errichtenden Bronzemodell soll der historische Zustand des Klosters ertastet werden.

Beim zweiten Teilprojekt handelt es sich um die barrierefreie Inwertsetzung des Roscheider Hofs. Der Roscheider Hof ist ein Volkskunde- und Freilichtmuseum, das mit rund 60.000 Besuchern jährlich ein bedeutendes Ausflugsziel in der Region ist. Der Großteil der Ausstellung im Ausstellungsgebäude des Roscheider Hofs ist stufenlos unter anderem über einen Aufzug erreichbar. Hier wird ein neuer barrierefreier Verbindungsweg im steilen und unebenen Gelände des Außenbereichs geschaffen.

Investition in die Zukunft

Das Kloster und sein Umfeld werden aufgewertet

Bereits im Integrierten Entwicklungskonzept lässt sich die Bedeutung vom Kloster und dessen Umfeld für Karthaus deutlich ablesen. Eine Vielzahl an Maßnahmen lassen hier einen Schwerpunkt der Stadtteilentwicklung erkennen. Dies unterstreichen auch drei neue Maßnahmen, die in den kommenden fünf Jahren umgesetzt werden sollen.

Der Bereich rund um das Kloster ist das soziale Zentrum von Karthaus. Hier sind die Kindertagesstätte und die Grundschule St. Johann beheimatet. Auch das DRK mit der Kreisgeschäftsstelle und den Angeboten Seniorenzentrum, ServiceWohnen und Tagespflege ist hier ansässig. Und in den Mauern des ehemaligen Klosters haben die katholische Pfarrkirche St. Johann und das Bürger- und Kulturzentrum der Stadt Konz Heimat gefunden. Die Sicherung und Stärkung dieses Bereiches mit seinen vielfältigen Funktionen für Karthaus wurde auch im Rahmen der Fortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzeptes hervorgehoben.

So wurde die Liste an Projekten für diesen Bereich, die bereits mehrere Projekte umfasst, um weitere Maßnahmen ergänzt. Die Aufwertung des Klostergebäudes, die Aufwertung des Klosterumfeldes und die Zentrale Sport- und Freizeitanlage für das Quartier: Grundschule St. Johann sind neu hinzugekommen. Hierfür sollen in den kommenden Jahren mehr als 2 Mio. Euro investiert werden, davon alleine gut 1,4 Mio. Euro in das Klostergebäude. Neben Fördergeldern aus dem Programm Soziale Stadt fließen auch Zuschüsse aus Denkmalpflegemitteln.

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