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Renaturierung des Klosterbachs geht voran

Die Renaturierung des Klosterbachs in Karthaus wurde lange Jahre diskutiert und geplant. Seit Anfang des Jahres haben nun die Arbeiten zur Umsetzung begonnen. Die Maßnahme, mit der die Gewässerökologie verbessert wird und durch die auch die Attraktivität des Klosterparks als Bereich der Naherholung für den Stadtteil und die Gesamtstadt erheblich gesteigert wird, soll im kommenden Jahr abgeschlossen werden.

Seit einigen Monaten dominieren große Baumaschinen und Hügel mit Erde und Steinen das Bild im Klosterpark. Bis der Bach wieder sichtbar durch Karthaus und den Klosterpark laufen wird ist aber noch viel zu tun. So gilt es zuerst einmal Platz für das “neue” Bachbett zu schaffen. Dazu sind bereits mehrere große Bäume umgesetzt worden. Auch Wasser und Stomleitungen mussten verlegt werden. Gleichzeitig sind die zur Modellierung des neuen Bachbettes notwendigen Bodenauffüllarbeiten im Gange. Erste Bauwerke, wie z.B. ein Haubenkanal im Bereich der Zufahrt zur DRK, die es braucht um später trocken von einer Seite des Bachs auf die andere zu wechseln, wurden gesetzt. Auch das Einlaufbauwerk bzw. der Schacht am Übergang des späteren Bachbettes “zurück” in die Verrohrung, durch die der Bach die letzten Meter unter der Brunostraße, der Bebauung und der Bundesstraße 51 in die Mosel zurücklegt, ist bereits hergestellt.
Da der Bach, der im Bereich der Grundschule in den Klosterpark geführt wird, die Schwester Patientia Straße unterqueren muss, wird auch dort ein Bauwerk erforderlich. Dazu wird ab Anfang der Sommerferien die Einfahrt von der Albanstraße her komplett geschlossen werden, damit die Arbeiten zur Herstellung der Überfahrt an der möglich sind. Die Renaturierung umfasst aber nicht nur den Bereich des Klosterparks. Auch Teilbereiche des oberhalb der Bahn liegenden Gewässers sind bereits umgestaltet. Die Arbeiten am Einlaufbauwerk an der Dömanenstraße im Wald, als auch die Umbauten am Einlaufbauwerk an der K 134 sind jedoch noch nicht ausgeführt. Diese werden erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Der Focus liegt derzeit an den Ausführungen im Klosterpark, damit dieser möglichst bald wieder für die Karthäuser zur uneingeschränkten zur Nutzung Verfügung steht.

Die Gesamtinvestitionskosten der Maßnahme werden insgesamt rund 2 Mio. Euro betragen, 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten von rund 1,7 Mio. Euro werden vom Land RLP über die Aktion “blauplus” übernommen.

Renaturierung des Klosterbachs startet

Seit Jahren ist die Renaturierung des Klosterbachs Thema in Karthaus. Nun sind die Arbeiten zu der Maßnahme, in die insgesamt rund 2 Mio. Euro investiert werden, gestartet. Gleich zu Beginn wurde es eindrucksvoll – vier über 8 Meter hohe Bäume sind im Klosterpark “umgezogen”.

Die Baumaschinen und Container, die seit einige Tagen im Klosterpark stehen, lassen erahnen, dass die Renaturierung des Klosterbachs bald beginnt. Bevor hier ein neues Bachbett für den Klosterbach, der hier seit Jahrzehnten durch Rohre in der Erde tief unter dem Park fließt, entstehen kann, müssen aber erst einige Vorarbeiten getroffen werden.

Dazu rückte heute Morgen schweres Gerät an. Vier Kastanienbäume, die bei der Neuanlage des Klosterareals vor mehr als 30 Jahren zwischen Kloster und DRK-Gebäude gepflanzt wurden, stehen im Weg. Eine Fällung der Bäume kam für die Verantwortlichen nicht in Frage, da die Bäume einen ökologisch wertvollen Beitrag zum Klima leisten. Um die Bäume zu erhalten wurden deshalb neue Standorte rund um das Kloster gesucht. Diese waren mit dem Außengelände der Kita St. Johann und mit dem Klosterpark schnell gefunden. Mithilfe einer Spezialmaschine, die über 30 Tonnen wiegt und Bäume samt Wurzelballen aus der Erde heben kann, wurden die Bäume an ihre neuen Standorte verpflanzt. In der Kita und im Seniorenzentrum freut man sich über die Bäume, die nicht nur für eine optische Aufwertung in diesen Bereichen sorgen, sondern auch Sauerstoff liefern und Schatten spenden.

Mit entsprechender Pflege wachsen die Bäume hoffentlich gut an und schon bald wird es so aussehen, als wenn sie dort schon immer gestanden hätten. Dann können auch die Seile und Pfosten, die die Bäume solange sichern bis sie an ihren neuen Standorten ausreichend verwurzelt sind, wieder entfernt werden.

1,5 Mio. Euro für die Renaturierung des Klosterbachs

Am 19. Juni 2020 besuchte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken die Stadt Konz. Anlass des Besuchs war die Übergabe eines Förderbescheides in Höhe von 1,568 Mio. € für die Offenlegung des Klosterbachs in Konz-Karthaus. Der derzeit noch massiv befestigte und durch die Landesstraße und die Bahnlinie in seiner Durchgängigkeit gestörte Klosterbach wird mit diesen Fördermitteln der “Aktion Blau Plus” renaturiert.

„Durch Aufweitungen werden mehr flache Uferbereiche im Klostergarten geschaffen und naturgerecht gestaltet“, sagte Umweltministerin Höfken anlässlich der Übergabe des Förderbescheids im Kloster Karthaus. Dadurch wird zugleich die ökologische Wertigkeit verbessert sowie ein Beitrag zum Hochwasserschutz geleistet, da im neuen Bachbett zusätzlicher Retentionsraum entsteht. „Von der verbesserten Laufentwicklung- und Sohlenstruktur profitiert nicht nur die Gewässerökologie, sondern auch die angrenzenden Einrichtungen wie das Seniorenheim und die Grundschule St. Johann: Im vorgesehenen „Grünen Klassenzimmer“ können Alt und Jung gemeinsam von Mutter Natur lernen.“

„In der Verbandsgemeinde Konz sind bereits einige Renaturierungmaßnahmen auf den Weg gebracht. Die Bewilligung der Mittel für die Renaturierung des Klosterbaches ermöglicht nun eine Freilegung und Erlebbarmachung im Stadtteil Karthaus, von dem die Kita, die Schulkinder, die Senioren und die gesamte Bevölkerung wie auch Touristen profitieren können“, so Bürgermeister Weber, der Umweltministerin Höfken für die Unterstützung vonseiten der Landesregierung dankte.

Die Stadt Konz hat als gewässerunterhaltende Gebietskörperschaft die Aufgabe die Defizite im Gewässersystem zu beseitigen und das Gewässer im Hinblick auf die geforderten Qualitäten zu entwickeln. Die Gesamtinvestitionskosten der Maßnahme werden insgesamt rund 2 Mio. Euro betragen, 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten von rund 1,7 Mio. Euro werden vom Land übernommen. Die Maßnahme soll im Frühjahr 2022 abgeschlossen werden.

An der Übergabe nahmen auch Guido Wacht, hauptamtlicher Beigeordnete der Verbandsgemeinde Konz, Bauamtsleiter Achim Lutz sowie Thomas Molter, Mitarbeiter der zuständigen Tiefbauabteilung, teil.

Weitere Informationen zur Aktion Blau Plus finden Sie unter aktion-blau-plus.rlp-umwelt.de/servlet/is/8380/

(Bericht: VGV Konz, M. Naunheim)

Klosterpark mit buntem Fest eröffnet

Am vergangenen Samstag war es endlich so weit – der neu gestaltete Klosterpark in Karthaus wurde offiziell eröffnet. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen fanden sich mehrere hundert Besucherinnen und Besucher ein und feierten gemeinsam bis spät in den Abend ein buntes Fest.

Schon zur Eröffnung des Festes war der Park gut gefüllt und fast alle schattigen Sitzplätze unter den Sonnenschirmen und Pavillions belegt. Stadt- und Verbandsgemeinde-bürgermeister Joachim Weber und Geschäftsführerin Anke Marzi vom DRK-Landesverband, der die Parkgestaltung auf eigene Kosten umgesetzt hat, begrüßten die Gäste und zeigten sich beeindruckt von den vielen Akteuren, die das Fest mit ihren Angeboten bereichern. “Das DRK hat hier mit der Unterstützung der Glücksspirale 90.000 € in die Aufwertung des Park zu einem Generationenpark investiert”, erläuterte Marzi und führte weiter aus: “Wir wollen den Park gemeinsam mit den Karthäusern zu neuem Leben erwecken.” Das dieses Vorhaben gelingen kann, zeigte ein Blick auf die Vielzahl der Angebote an diesem Tag. Die benachbarten Einrichtungen und Institutionen beteiligten sich mit Essens- und Getränkeständen, Angeboten für Kinder, Verkaufsständen und Auftritten beim Bühnenprogramm.

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Informationsveranstaltung zum Neubau des DRK Altenzentrums in Karthaus

Am Donnerstag 14. Januar 2016 hatte die Stadt Konz zu einer Informationsveranstaltung zum Neubau des DRK Altenzentrums Konz-Karthaus in den Festsaal des Klosters Karthaus eingeladen. Die Veranstaltung wurde im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit zum Bebauungsplan der Stadt Konz für den Teilbereich „Brunostraße – Altenzentrum mit Klosterpark“ durchgeführt.

2016.01.14. Infoveranstaltung B-Plan (14.1)Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Frieden erläuterte dieser kurz das Vorhaben und ging auf die Entwicklung des Projektes ein.
Anschließend erläuterte Frau Weber vom Ingenieurbüro Dr. Sprengnetter & Partner die Ziele des Bebauungsplanes. Ziel ist es Baurecht zu schaffen um ein Alten- und Pflegezentrum zu errichten. Bei der Schaffung des Baurechtes sind verschiedenen Aspekte wie etwa die Denkmalpflege, die Freiflächengestaltung und die Bachrenaturierung sowie das seniorenbezogene Angebot im Seniorenzentrum besonders zu berücksichtigen. Neben der Art der baulichen Nutzung werden auch die Vollgeschosse und die maximale Höhe geregelt. So sollen maximal vier Vollgeschosse und eine maximale Höhe des Gebäudes von 18m möglich sein. Die Klosterkirche als höchstes Gebäude hat im Vergleich dazu eine Höhe von 28 Metern. Erschlossen wird das Altenzentrum von der Brunostraße her.  Continue reading