Seit 1975 gibt es die Interkulturelle Woche (IKW) – seit 2009 beteiligt sich auch das Interkulturelle Netzwerk IN Konz an dieser bundesweiten Initiative. Koordiniert und organisiert wird die Veranstaltungsreihe „Interkulturelle Wochen Konz“ auch in diesem Jahr wieder von der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz. Auch in diesem Jahr finden wieder mehrere Aktionen in Karthaus statt bzw. werden von Einrichtungen, Gruppen und Institutionen aus Karthaus (mit-)organisiert.
So lädt die AG „Interreligiöse Nachbarschaft“ im Interkulturellen Netzwerk, der aktuell die Evangelische Kirchengemeinde Konz-Karthaus, die Bahá’í- Gemeinde und der Islamischer Verein Konz angehören, in Kooperation mit dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Konz zu einem Interreligiösen Brunch ein. Hier stehen neben dem gemeinsamen Essen Gespräche, inhaltliche Impulse und Bastelaktivitäten für Kinder auf dem Programm.
Die Veranstaltung findet am Samstag, 27. September von 11 bis 15 Uhr im und um das evangelische Gemeindehaus in der Karthäuser Str. 153 in Karthaus statt.
Am 3. Oktober laden die beiden Karthäuser Moscheen schon traditionell zum “Tag der Offenen Moschee” ein.
In der Albukhary-Moschee bietet die Gemeinde die Möglichkeit sich über ihre Moschee und ihren Glauben zu informieren. Neben Raum für Fragen und Diskussion gibt es einen Vortrag zum Thema „Geduld und Standhaftigkeit aus islamischer Sicht”. Die Veranstaltung findet am Freitag, 3. Oktober von 11 bis 13 Uhr in der Albukhary-Moschee, Brunostraße 93 in Karthaus statt.
Auch die Türkisch-Islamische Gemeinde Konz präsentiert sich an diesem Tag mit Moscheeführungen, leckeren türkischen Gerichten und einem Informationsstand. Die Veranstaltung in der Haci Bayram Moschee findet am Freitag, 3. Oktober von 14 bis 18 Uhr in der Dammstraße 2 in Karthaus statt.
Weitere Infos zur Interkulturellen Woche in Konz und zu den einzelnen Angeboten und Veranstaltungen gibt es >hier<.
Bald beginnen die Osterferien und damit auch die Osterzeit. Auch in Karthaus wird der Brauch gepflegt, dass Kinder und Jugendlichen an den Kartagen klappernd durch den Stadtteil ziehen, um das Läuten der Kirchenglocken zu ersetzen – denn von Gründonnerstag bis Ostersonntag “schweigen” die Glocken.
Etwa ein Dutzend Menschen hatten sich um 18:30 Uhr vor dem Stadtteilbüro versammelt und trotzten dem ungemütlichen Wetter. Im Rahmen einer kleinen Feier, die von Quartiersmanager Dominik Schnith und der GemeindeschwesterPlus Angela Veneziano, organisiert wurde, wurde die Geschichte “Die Sterntaler” der Gebrüder Grimm und das Gedicht “Schenken” vorgetragen. Passend dazu erleuchtete ein weihnachtlich dekoriertes Fenster in bunten Farben. Anschließend gab es für alle im Stadtteilbüro Kinderpunsch, Glühwein und Plätzchen.
In wenigen Tagen ist es so weit – am Montag, den 16. Dezember wird um 18:30 Uhr das Adventsfenster im Stadtteilbüro in der Karthäuser Straße 64 geöffnet. Alle Karthäuser sind herzlich eingeladen dabei zu sein und ein gutes Wort/einen guten Gedanken mit nach Hause zu nehmen.
Seit vielen Jahrzehnten öffnet die Kolpingsfamilie Konz-Karthaus an Heiligabend ihr Haus in der Römerstraße 173 für alle Menschen aus der Verbandsgemeinde Konz, die diesen Tag nicht alleine, sondern in Gesellschaft verbringen möchten, zum “Heiligabend der offenen Tür”. Auch in diesem Jahr möchte die Kolpingsfamilie dieses besondere Angebot aufrecht erhalten und sucht für die Veranstaltung noch Unterstützung.
In 14 Tagen beginnt die Adventszeit. Zur gemeinsamen Einstimmung und Vorbereitung auf das Weihnachtsfest findet in Karthaus auch in diesem Jahr wieder die Aktion “lebendiger Adventskalender” statt. In diesem Jahr haben sich 13 Familien, Gruppierungen und Institutionen gefunden, die an einem Tag im Dezember ein Adventsfenster gestalten. Und auch dieses Mal sind neben einigen “Dauer-Akteuren” auch “neue” mit dabei.
Zur Einstimmung auf den Martinsumzug gab es vorab für alle Kinder, Familien und Interessierten wieder eine Martinsfeier in der evangelischen Kirche, bei der gemeinsam gesungen und an den heiligen Martin und seine guten Taten erinnert wurde. Anschließend setzte sich der Martinsumzug vom Vorplatz der Kirche in Bewegung. Mit Fackeln und bunten Laternen schlängelte sich der Zug durch Karthaus zum Klosterpark, wo traditionell das Martinsfeuer abgebrannt und die Martinsbrezeln ausgegeben werden. Bei Glühwein, warmem Apfelsaft, kalten Getränken und warmen Würstchen klang der Abend aus.


