Die Frage “Wann beginnt endlich der Glasfaserausbau?” war in den vergangenen Monaten häufiger in Karthaus zu hören, wurde doch von der Telekom im vergangenen Herbst eine Umsetzung bis Ende Mai in Aussicht gestellt. Vor einigen Tagen stellte die Firma “Netz-Intelligenz Deutschland GmbH”, die für den Bau und die Montage des Glasfasernetzes in den noch nicht ausgebauten Bereichen der Stadt Konz zuständig ist, im Rahmen eines Bau-Kickoff der Verwaltung im Konzer Rathaus weitere Informationen zum Ablauf des Glasfaserausbaus vor.

Derzeit laufen die Planungen und Vorbereitungen, zu denen u.a. die Netzplanung, die Beantragung von Genehmigungen und die Erstellung der Ausführungsplanung gehören, auf Hochtouren. Geplanter Start der Bauarbeiten ist der 25. August. Es folgt eine etwa sechs Monate dauernde Tiefbauphase, in der die Voraussetzungen für die Anbindung von mehr als 2500 Haushalten in Konz geschaffen werden. Dazu sind u.a. Tiefbauarbeiten auf einer Länge von mehr als 20 Kilometer erforderlich und es müssen fast 40 Gehäuse an verschiedenen Standorten errichtet werden, in denen später die Technik untergebracht wird. Im Rahmen der Tiefbauphase erfolgt der Bau der Haupttrassen, die Montage der Point off Presence (PoP), eine Art Verteilkästen, von denen aus später die Haushalte angebunden werden, und die Durchführung der Hausanschlüsse. Nachdem die Verlegung der Glasfaserleitungen und der Anschluss der einzelnen Haushalte abgeschlossen ist erfolgt das Erstellen der Haus-Übergabe-Punkte, die Inneninstallation und schließlich die Aktivierung der Dienste.
Eine Information wann genau die Arbeiten in den jeweiligen Straßen erfolgen liegt der Verwaltung derzeit noch nicht vor, da die ausführende Firma derzeit noch an der Erstellung der Bauausführungsplanung arbeitet. Sobald es hierzu weitere Informationen gibt werden diese umgehend kommuniziert. Die Firma “Netz-Intelligenz Deutschland GmbH” hat aber zugesagt die Anliegern etwa fünf Tage vor Beginn der Arbeit zu informieren.

Dass die letzte Sanierung des Klostergebäudes schon einige Zeit zurück liegt, wird schon auf den ersten Blick klar. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass der Zahn der Zeit am Gebäude genagt hat. Neben der verwitterten Fassade sind auch Schäden an den Sandsteineinfassungen und an vielen der Fenster sichtbar und bedürfen einer Erneuerung. Für die Umsetzung dieser Maßnahmen wurden in den vergangenen Wochen Aufträge für Steinmetz-, Klempner-, Maler-, Putz- und Stuckarbeiten vergeben sowie die Arbeiten für den Einbau neuer Fenster und zur Bodendämmung des Speichers. Die Arbeiten sollen in den kommenden Wochen beginnen. Daher wird seit Anfang Mai ein Gerüst rund um das Kloster aufgebaut und im Klosterinneren haben die Nutzer damit begonnen das Gebäude zu räumen.


Am Montag wurde am neuen Platz an der evangelischen Kirche mit der Bepflanzung der Baumquartiere und Pflanzbeete begonnen. Damit sind nun, mit Ausnahme vom Aufbau eines Stromverteilerkastens, der in den kommenden Wochen noch installiert wird, und der bei Veranstaltungen auf dem Platz zukünftig die erforderliche Technik bereitstellt, alle Bauarbeiten auf dem Platz abgeschlossen.
Der Giebel der Kirche ist derzeit noch eingerüstet, da an diesem, nach dem Abbruch des Pfarrhauses noch Verputz- und Sicherungsarbeiten durchgeführt werden müssen. Sollte die Witterung mitspielen, dürften aber auch diese Arbeiten bis zum Ende des Jahres weitgehend abgeschlossen sein.




