Auch in diesem Jahr fand wieder am zweiten Samstag im September das MoselCleanUp statt. Bei der inzwischen dritten Auflage des CleanUps sammelten 12 Helfer*innen von 1 bis 65 Jahren am vergangenen Samstagvormittag Müll entlang der Mosel.
Ausgerüstet mit Handschuhen, Müllzangen und Müllsäcken startete die Aktion nach einer kurzen Einweisung am Spielplatz am Moselufer. Auch wenn, vermutlich aufgrund des regnerischen Wetters, weniger Helfer*innen als in den Vorjahren dabei waren, konnte sich die Leistung nach drei Stunden sehen lassen. Etwa 250 Kilo Müll wurden entlang des Moselufers bis zur Stadtgrenze in Richtung Trier und an der Saarmündung gesammelt. Anders als im Vorjahr, als vor allem der von der großen Flut im Juli 2021 angeschwemmte Müll und Unmengen an Masken gesammelt wurden, waren es in diesem Jahr neben Zigarettenkippen vor allem die Reste von Picknicks in Form von Verpackungen, Dosen und Flaschen, die am Ufer, in Hecken und rund um Sitzbänke gesammelt wurden. Ein Schwerpunkt der Vermüllung stellten auch in diesem Jahr wieder bedauerlicherweise die Bereiche rund um Spielplatz und die Grillstellen dar. Aus den Hecken hinter diesen Anlagen wurden neben den offensichtlichen Resten von Feiern und Partys (Becher, Dosen, Flaschen, …) auch Einmalgrills, Pampers und (Einweg-)geschirr gesammelt.
Bei allem Unverständnis und Ärger über die Zeitgenossen, die mit ihrem Müll die Umwelt verschmutzen hob Quartiersmanager Dominik Schnith, der die Aktion für den Bereich entlang der Mosel in Karthaus organisierte, positiv hervor, dass sich beim CleanUp wieder alle Generationen gemeinsam für ein sauberes Flussufer und die Umwelt engagiert haben. Als Dankeschön für ihren Einsatz für die Mitmenschen und die Umwelt erhielten zum Abschluss alle eine Rose. Ein Dank ging auch an die Stadt Konz, die die Aktion durch die Bereitstellung von Handschuhen, Müllzangen und Müllsäcken und durch die Entsorgung des gesammelten Mülls auch in diesem Jahr wieder unterstützte.
Der Termin für das CleanUp im kommenden Jahr steht bereits fest. Am Samstag, 9. September 2023 werden vermutlich wieder mehr als 50.000 Freiwillige die Ufer entlang von Rhein, Mosel, Ruhr und vielen weiteren Flüssen säubern. Auch am Karthäuser Moselufer soll dann wieder gemeinsam gesammelt werden.
Am Sonntag, 11. September findet die nächste Sonntagswanderung der Kolpingsfamilie statt. Zum Mitwandern sind wie immer die Mitglieder der Kolpingsfamilie aber auch alle Interessierten herzlich eingeladen.
Um die Flussufer im Rahmen einer gemeinsamen und öffentlichkeitswirksamen Aktion aufzuräumen, haben vor einigen Jahren Engagierte das RhineCleanUp ins Leben gerufen. Diese Länder übergreifende Aktion, die inzwischen auch auf viele Nebenflüsse des Rheins ausgeweitet wurde, erfährt von Jahr zu Jahr größeren Zuspruch. Die Initiatoren des MoselCleanUp haben auch in diesem Jahr wieder Engagierte aus Moselanlieger-Kommunen in Deutschland, Luxemburg sowie Frankreich und von verschiedenen Umweltorganisationen eingeladen bei der Aktion mitzumachen. Das MoselCleanUp in Konz ist einbettet in eine große europäische Aktion, denn parallel laufen am 10. September CleanUps an Rhein, Mosel, Ruhr, Main, Neckar und Nahe.

Um 12 Uhr, als Bürgermeister Joachim Weber gemeinsam mit Dorothea Witter-Rieder vom Presbyterium der Kirchengemeinde und Pastor Georg Dehn und Pfarrer Peter Winter die Bühne betrat um das Fest offiziell zu eröffnen und den neuen Platz einzusegnen, waren auch alle mehr als 20 Info- und Verkaufsstände rund um die Kirche eingerichtet, der Kinderflohmarkt aufgebaut und die Türen zur Fotoausstellung “Karthäuser Ansichten” in der evangelischen Kirche geöffnet. Am Bühnenprogramm, das mehr als 10 Programmpunkte umfasste und in dem es bis in den Abend keinen Leerlauf gab, beteiligten sich fast 300 Personen. Den ganzen Tag über nutzten Hunderte die Gelegenheit ihren Stadtteil zu erleben, sich auszutauschen und alten und neuen Nachbarn zu begegnen.
An diesem Tag ist der Bereich der Karthäuser Straße/ Brunostraße zwischen den Einmündungen Kapselstraße und Hubertusstraße für den Verkehr gesperrt. Weiterhin besteht in der Karthäuser Straße für diesen Tag im Bereich der Hausnummern 140 (bahnseitig) bzw. 147 (moselseitig) bis 157 und im Bereich der Brunostraße im Bereich der Hausnummern 112 bis 115 ein absolutes Halteverbot. Dies bezieht sich auf die öffentlichen Flächen (Platz, Straßen, Parkplätze entlang der Straße und Gehwege), da diese für einen reibungslosen Veranstaltungsablauf benötigt werden. Auch sind die Grundstücke in diesem Bereich am Veranstaltungstag zwischen 8 und 20 Uhr nicht mit dem PKW erreichbar.



