Im März wurde nach etwa 22 Monaten Bauzeit der Neubau der Caritas neben der evangelischen Kirche fertiggestellt und vor wenigen Tagen sind die ersten Nutzer in das Gebäude eingezogen. Damit ist der erste Baustein des Projektes „Neue Mitte“ fertiggestellt.

Die Caritas ist zurück in Karthaus – vor wenigen Wochen ist die Sozialstation in den Neubau in der Karthäuser Straße 157 eingezogen.
Im Jahr 2016 hatte die Caritas das alte Schulhaus in der Karthäuser Straße 157 erworben und abgerissen. Der dort errichtete Neubau bietet neben der Sozialstation auch Platz für altersgerechte Wohneinheiten für psychisch kranke Menschen, die durch das Robert-Walser-Haus der Caritas in Saarburg betreut werden. Die Caritas ist mit ihrer Sozialstation damit wieder in Karthaus zuhaus´, denn der Standort wurde vor Jahren bereits von der Caritas zur Unterbringung der Sozialstation genutzt. Damals wurden die Räume durch die Caritas noch von der Stadt Konz angemietet.
Anfang 2016 wurden die Pläne der Caritas gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Konz-Karthaus und der Stadt Konz, die ihrerseits ebenfalls umfangreiche Maßnahmen in dem Bereich durchführen werden, erstmals öffentlich vorgestellt. Seitdem freuen sich alle Beteiligten und mit ihnen viele Menschen aus dem Stadtteil auf den Abschluss des Projektes, mit dem einen neue Mitte für Karthaus geschaffen wird.

Noch spiegeln sich Kirche und das Pfarrhaus in der neuen Glasfassade des Gemeindehauses. Nach dessen Fertigstellung soll das Pfarrhaus abgebrochen werden und Platz für die Umfeldgestaltung machen.
Im zweiten Halbjahr 2019 soll auch der Umbau des evangelischen Gemeindehauses abgeschlossen sein. Anschließend wird das alte Pfarrhaus der evangelischen Kirchengemeinde abgerissen werden. Im kommenden Jahr soll dann mit der Umfeldgestaltung begonnen werden, die das Herzstück des Projektes „Neue Mitte“ ausmacht. Der Platz soll nach der Fertigstellung als Ort der Begegnung dienen und zum Verweilen einladen.
„Mit ihren Projekten haben sich die Caritas und die evangelischen Kirchengemeinde zu Karthaus bekannt und ich wünsche mir, dass beide zukünftig im Stadtteil eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Gemeinwesens übernehmen werden“, freut sich Quartiersmanager Dominik Schnith über die Entwicklung. Bis es soweit ist werden aber noch einige Monate vergehen. Alleine die umfangreichen Arbeiten zur Umfeldgestaltung werden mindestens sechs Monate dauern.

Der Brunoplatz wirkt derzeit noch wie wenig einladend. Zwar sind bereits Bänke aufgestellt und im Bereich der Querungshilfen blühen unter den Bäumen die Primeln, aber der Bereich um die PKW Parkplätze wirkt alles andere als einladend. Das wird sich aber bald ändern. In der Sitzung am vergangenen Dienstag hat der Bauausschuss der Stadt Konz die Aufträge für die Garten- und Landschaftsbauarbeiten im Platzbereich vergeben. Neben der Pflanzung von Hecken werden auch mehrere Bäume gepflanzt. Die Arbeiten werden in den kommenden Wochen durchgeführt. Ebenfalls in dieser Woche wurden auch die beiden Buswartehäuser am Brunoplatz in Fahrtrichtung Trier als auch in Fahrtrichtung Konz aufgestellt. 
Los geht es am Mittwoch 03. April 2019 um 15:00 Uhr im Stadtteilbüro Karthaus.
Die Arbeiten in der Trierer Straße gehen dem Ende entgegen.
Am 24. März lädt die Kolpingsfamilie wieder zur Sonntagwanderung ein. Treffpunkt ist um 12:00 Uhr am Kolpingheim in der Römerstraße 173.
Am Freitag, den 15. März findet um 17:30 Uhr das nächste Vorbereitungstreffen zur 72 Stunden Aktion im Stadtteilbüro statt. Die Aktion selbst findet von Donnerstag, den 23. bis Sonntag, den 26. Mai statt.


