Infoveranstaltungen für die Bereiche der Konzer Innenstadt & Karthaus
Weniger Schienenlärm für die Anwohnenden der Konzer Innenstadt und von Karthaus: Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ bietet die Deutsche Bahn beziehungsweise der Bund verschiedene Lärmschutzmaßnahmen an – unter anderem auch Lärmschutzwände, sofern diese vor Ort gewünscht werden. Im vergangenen Jahr hatte die Deutsche Bahn die Möglichkeiten für Konz bereits öffentlich vorgestellt. In den kommenden Monaten soll nun der Stadtrat darüber abstimmen.
Vorab möchte die Verwaltung die Bürgerinnen und Bürger nochmals über die genauen Standorte der möglichen Lärmschutzwände sowie deren Vor- und Nachteile informieren. Deshalb lädt sie zu zwei Infoveranstaltungen ein:
• 2. Februar 2026, 18:00 Uhr, Konzer-Doktor-Bürgersaal (Wiltinger Straße 10–12, Konz) Veranstaltung für die Lärmschutzwände im Bereich der Konzer Kernstadt zwischen Bahnhofstraße und Alter Römerstraße.
• 9. Februar 2026, 18:00 Uhr, Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde Karthaus (Karthäuser Straße 151, Konz) Veranstaltung für die Lärmschutzwände zwischen Karthäuser Straße und Irminenstraße.
Die Präsentation der Deutschen Bahn ist unter konz.de/laermsanierungbahn abrufbar. Fachfragen können jederzeit per E-Mail unter laermasanierung@deutschebahn.com an die Deutsche Bahn gestellt werden.
(Text: Pressemitteilung Verbandsgemeindeverwaltung Konz)
Während das Nebengebäude der ehemaligen Bahnmeisterei vor einigen Jahren den Besitzer gewechselt hat und dort, wenn auch in kleinen Schritten und langsamer als von vielen erhofft, ein Fortschritt zu sehen ist – so wurde das Dach des Gebäudes komplett neu eingedeckt – zeigt sich am Hauptgebäude keine positive Veränderung. Das Bahnhofsgebäude hat zuletzt im Rahmen einer Versteigerung im Jahr 2012 den Besitzer gewechselt und befindet sich seither im Privatbesitz. Seither gab es unzählige Treffen zwischen Eigentümer, Verwaltung sowie Quartiersmanagement. Es blieb aber bei einer Vielzahl an vagen Ideen für eine mögliche Nutzung des Gebäudes, die bisher alle an Finanzierungsgründen scheiterten.
Jüngste traurige Entwicklung ist jetzt das Aufstellen eines Bauzauns um das gesamte Hauptgebäude vor einigen Wochen. Anders als von einigen Optimisten erhofft ist dieser aber kein Vorbote von geplanten größeren Sanierungsmaßnahmen, sondern dient einzig und alleine dazu Passanten vor, inzwischen vom Gebäude ausgehenden, Unfallgefahren zu schützen. So sind im gesamten Dachbereich Schieferplatten der Dacheindeckung lose und auch die Kamine werden zunehmend instabiler. Der Bauzaun dient nun dazu, dass Passanten sich dem Gebäude nicht zu weit nähern und durch ggf. herabstürzende Dachplatten verletzt werden. Der Zugang zu den Bahnsteigen ist davon aber nicht beeinträchtigt.



