„Merzlich – Auf den historischen Spuren von Karthaus “

Auszug aus der Generalkarte der Gemarkung Merzlich von 1819 (Quelle: R. Molter: Die Karthause; 1987, S. 92)
Gemeinsam mit Stefanie Neukirch-Meyer vom in Karthaus ansässigen Pflegestützpunkt der Caritas in Konz lädt der Quartiersmanager Dominik Schnith zu einem Stadtteilspaziergang am Freitag, 23. Oktober, 15 Uhr ein. Ziel ist es historisch Interessantes und vermutlich teilweise bisher Unbekanntes über Karthaus zu erfahren und sich darüber auszutauschen.
Unter fachkundiger Leitung des Konzer Ehrenbürgers Rudi Molter, der u.a. die Konzer Stadtchronik geschrieben hat und die Chronik “Die Karthause” über die Geschichte des Klosters Karthaus verfasst hat, werden wir uns gemeinsam mit den Teilnehmer*innen auf den Weg machen, um die historischen Ursprünge von Karthaus im Bereich des ehemaligen Merzlich zu erkunden. Treffpunkt ist an den Parkplätzen am hinteren Eingang des Klosters. Der Stadtteilspaziergang ist Auftakt einer Reihe weiterer geplanter Spaziergänge zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten in Karthaus.
Besonders auch ältere Menschen sind herzlich willkommen an der Erkundung des Stadtteils teilzunehmen. Die Wegstrecke ist so ausgelegt, dass diese ohne größere Anforderungen gut zu bewältigen ist. Der Rundgang dauert ca. 60 – 90 Minuten. Eine Anmeldung im Stadtteilbüro ist erforderlich unter Telefon: 06501/ 945 82 52 oder per Mail unter d.schnith@junetko.de
Aufgrund der Corona-Pandemie müssen die erforderlichen Hygiene- und Verhaltensregeln eingehalten werden.
Über 30 Helferinnen und Helfer im Alter von 5 bis 65 Jahren und über 60 Säcke voll mit Müll – so lässt sich das Ergebnis des ersten MoselCleanUp in Konz zusammenfassen.
Das aktuelle Infoheft der Kolpingsfamilie mit Veranstaltungen und Neuigkeiten im zweiten Halbjahr 2020 ist erschienen. Angeboten werden u.a. Wanderungen, verschiedene Begegnungsangebote und der “Heiligabend der offenen Tür”.
Am 12. September findet erstmals der MoselCleanUp statt. CleanUp bedeutet ins Deutsche übersetzt so viel wie “aufräumen”. Und aufzuräumen gibt es in der Natur und entlang der Mosel bedauerlicherweise sehr viel. Ob Treibgut oder achtlos weggeworfener Müll – entlang der Flußufer findet sich so einiges, was dort nicht hingehört.
Auch Karthaus beteiligt sich am CleanUp. Die Organisation hat das Stadtteilbüro Karthaus übernommen, da Karthaus direkt an die Mosel grenzt und viele Karthäuser die Mosel bzw. die Uferbereiche als Freizeit- und Erholungsraum nutzen und schätzen.
Aufgrund der Corona-Pandemie und deren Folgen ist die Entscheidung gefallen das ursprünglich für den 20. September geplante Stadtteilfest nicht durchzuführen.
„Durch Aufweitungen werden mehr flache Uferbereiche im Klostergarten geschaffen und naturgerecht gestaltet“, sagte Umweltministerin Höfken anlässlich der Übergabe des Förderbescheids im Kloster Karthaus. Dadurch wird zugleich die ökologische Wertigkeit verbessert sowie ein Beitrag zum Hochwasserschutz geleistet, da im neuen Bachbett zusätzlicher Retentionsraum entsteht. „Von der verbesserten Laufentwicklung- und Sohlenstruktur profitiert nicht nur die Gewässerökologie, sondern auch die angrenzenden Einrichtungen wie das Seniorenheim und die Grundschule St. Johann: Im vorgesehenen „Grünen Klassenzimmer“ können Alt und Jung gemeinsam von Mutter Natur lernen.“


