Corona Vorsorge – Einschränkung der Öffnung des Stadtteilbüros

Aufgrund der Verschärfung der Situation und den Auflagen bezüglich der Eindämmung des Corona-Virus in der Region Konz entfallen bis auf Weiteres alle Angebote und Veranstaltungen im Stadtteilbüro wie z.B. die Krabbelgruppe, Sitzungen u.ä. . Auch die persönlichen Beratungen der Schwangerenberatung des SKF können vorerst nur noch telefonisch stattfinden.

Ich bin weiterhin im Stadtteilbüro erreichbar. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten soweit möglich auf persönliche Besuche im Stadtteilbüro zu verzichten und stattdessen telefonisch unter der Rufnummer 06501 9458252 oder per Mail unter d.schnith@junetko.de Kontakt aufzunehmen.

Dominik Schnith
Quartiersmanager

“Fliehendes Kreuz” – Restaurierung abgeschlossen

Das “Fliehende Kreuz” steht seit vielen Jahrzehnten an der Klostermauer am Brunoplatz in Karthaus. Die Spuren von Wind und Wetter hatten dem Kreuz über die Jahre hinweg stark zu schaffen gemacht.

Um das Kreuz zu sichern wurde es bereits im vergangenen Jahr demontiert und in einem Steinmetz- und Bildhauermeisterbetrieb fachgerecht saniert. Heute wurde das frisch sanierte Kreuz wieder auf seinem Sockel an der Klostermauer eingesetzt.

Die Sanierung wurde durch die Stadt Konz mit finanzieller Unterstützung durch die Stiftung “Zukunft in Trier-Saarburg” umgesetzt.

Einen Projektsteckbrief und weitere Infos zum Kreuz selbst gibt es >hier<.

Vor dem Abschnitt der Klostermauer in dem sich auch das Kreuz befindet ist derzeit immer noch ein Bauzaun aufgebaut. Dieser ist notwendig, um Nutzer des Gehwegs entlang der Mauer vor losen Steinen, die von der Mauer abfallen könnten, zu schützen. Die Sicherung und Sanierung der Mauer ist bereits in Planung und die Finanzierung gesichert. Gefördert wird diese aus Mitteln der Denkmalförderung von Bund und Land und aus Mitteln des Bund-Länder-Programms “Soziale Stadt”.

Nachbarschaftliche Unterstützung in Zeiten von Corona

Gerade in Zeiten von Ausnahmesituationen, wie wir sie derzeit, bedingt durch die Corona-Pandemie erleben müssen, kommt es darauf an zusammen zu halten und sich gegenseitig zu unterstützen. Viele Gruppen und Initiativen bieten in Karthaus seit jeher ehrenamtlich ihre Hilfe und Unterstützung für schwächere und hilfsbedürftige Mitmenschen an. So z.B. der Besuchsdienst der Maltheser, die Tafel der örtlichen Pfarrei oder auch die Foodsharing-Gruppe. Aber auch diese Angebote stoßen derzeit an ihre Grenzen oder können aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie gewohnt agieren. Doch gerade in der aktuellen Situation sind ehrenamtliche, örtliche Unterstützungsangebote erforderlicher denn je. 

Von dieser Idee sind auch das Jugendnetzwerk Konz, das Träger des Quartiersmanagements in Karthaus ist, und die Verbandsgemeindeverwaltung Konz angetrieben, und haben deshalb das Portal “Ehrensache Konz” eingerichtet. „Ehrensache Konz“ versteht sich als zentrale Anlauf- und Auskunftstelle. Hier werden die Kompetenzen und Angebote der Aktiven gebündelt und für alle Bedürftige sichtbar und nutzbar gemacht. “Ehrensache Konz” will damit Ehrenamtliche und Hilfesuchende gleichermaßen unterstützen.
Auch Freiwillige, die ihren Neigungen entsprechende Hilfsdienste unterstützen wollen, können hierüber Organisationen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen finden, die immer händeringend auf der Suche nach weiteren Freiwilligen sind.

Das Servicebüro erreichen Sie montags bis freitags von 10:00 bis 13:00 Uhr und von 14:00 bis 17:00 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 06501 940511 oder per Mail unter info@ehrensache-konz.de

Für Fragen und bei der Suche nach Unterstützung ist natürlich auch der Quartiersmanager Dominik Schnith im Stadtteilbüro Ansprechpartner für alle Karthäuserinnen und Karthäuser.

Fotoprojekt “Karthäuser Ansichten” – Wer hat alte Fotos?

In Karthaus hat sich über die Jahrhunderte vieles getan. Am eindrücklichsten ist dies häufig auf alten Fotos zu sehen. Die Aufnahmen zeugen von den Veränderungen und der Entwicklung – und halten diese für die Nachwelt fest.

Wer erinnert sich an das Kopfsteinpflaster, die Baumallee und die vielen Geschäfte und Läden in der Karthäuser Straße und in der Brunostraße? Wer weiß wie es am Eingang der Trierer Straße oder am Brunoplatz vor dem Bau der Hochhäuser aussah? Wer kann sich noch an die Tankstelle in der Trierer Straße oder an das evangelische Pfarrhaus aus der Zeit um 1900 erinnern? Wer kennt das Bahnhofsgebäude noch in Betrieb und wer kann sich noch an das alte Zettelmeyer Gelände zwischen Römerstraße und Mosel erinnern? Und wer kennt all die wechselvollen Nutzungen des Klosters?

Um Historisches für die Nachwelt festzuhalten und die Entwicklung von Karthaus zu dokumentieren, hat der Quartiersmanager Dominik Schnith zusammen mit dem Hobbyfotografen Michael Scholer, der in Karthaus seine Kindheit verbrachte, das Fotoprojekt „Karthäuser Ansichten“ geplant. Dabei soll zu historischen Aufnahmen aus, soweit möglich, gleicher Perspektive ein aktuelles Foto gemacht werden und diese nebeneinander gestellt werden, um so die Veränderung zu dokumentieren. Hier ist die Mithilfe von Karthäuser Bürgerinnen und Bürgern gefragt. Wer hat historische Aufnahmen und ist bereit diese (als Kopie) für das Projekt zur Verfügung zu stellen? Eine erste Auswahl alter Ansichten wurde bereits aus dem Archiv der Stadt Konz bereitgestellt. Sicherlich gibt es aber noch viele, bisher unbekannte Ansichten von Karthaus. Wer beispielsweise alte Ansichtskarten von Karthaus, Familienfotos vor dem Haus der Eltern oder ein Bild vom Geschäft der Großeltern besitzt, ist eingeladen sich an dem Projekt zu beteiligen.

Die alten und neuen Ansichten von Karthaus sollen zusammengetragen und aufbereitet und dann im Rahmen einer Ausstellung öffentlich gezeigt werden. Wer bei dem Projekt mitmachen möchte, wer Fotos oder Ansichtskarten hat oder wer weitere Fragen hat, wird gebeten sich im Stadtteilbüro bei Quartiersmanager Dominik Schnith zu melden.

Retten statt wegwerfen – Fair-Teiler für Lebensmittel

In Karthaus gibt es seit einiger Zeit eine Gruppe Engagierter, sogenannte „Foodsharer“, die sich der Initiative Foodsharing angeschlossen haben und die sich dafür einsetzen Lebensmittel vor der Mülltonne zu retten. Dazu sammeln sogenannte „Foodsaver“ bei Läden Lebensmittel ein und geben diese weiter. Ziel ist es, die Wertschätzung für Lebensmittel zu steigern, Menschen für das Thema zu sensibilisieren und sich aktiv gegen die Ressourcenverschwendung einzusetzen.

Das Team der Karthäuser Foodsaver vor dem gefüllten Fair-Teiler Schrank.

Große Mengen an Lebensmitteln landen täglich auf dem Müll. Die Gründe dafür sind z.B. nicht verbrauchte Lebensmittel in Privathaushalten und Betrieben. Lebensmittel werden von Geschäften z.B. nicht mehr zum Verkauf angeboten, weil sie nicht mehr ansprechend aussehen. So wird beispielweise ein Kopf Salat, der einige welke Blätter hat oder eine Banane, die ein paar braune Stellen hat, nicht mehr im Geschäft verkauft. Früher war es so, dass diese Lebensmittel von den Geschäften häufig in den Müll geworfen wurden. Genau hier setzt die Idee von Foodsharing an. Bei der Initiative, die im Dezember 2012 startete und von dem Verein „Foodsharing e.V.“ getragen wird, machen inzwischen mehrere hunderttausend Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit. Einige Dutzend davon auch in Konz.

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Fastnacht in Karthaus

Am Sonntag, 16. Februar 2020 zieht der Konzer Fastnachtsumzug auch wieder durch Karthaus. Ab 13:11 Uhr setzt sich der Zug in der Brunostraße (Höhe Brunoplatz) in Bewegung und zieht von dort durch die Karthäuser Straße weiter in Richtung Stadtmitte. Im Anschluss an den Zug lädt die Kolpingsfamilie alle Karthäuserinnen und Karthäuser ins Kolpingheim in der Römerstraße 173 zur Fastnachtsfete ein.

Alle Närrinen und Narren, die nach dem Umzug noch nicht nach Hause wollen, sondern gerne noch ausgelassen weiter feiern möchten, sind herzlich willkommen. Eine bunt geschmückte Narhalla, ein reichhaltiges Angebot an Getränken und Speisen sowie eine Tanzfläche garantieren Stimmung und beste Unterhaltung bei Musik. Lassen Sie sich die Gelegenheit zum ausgelassenen Feiern nicht entgehen und kommen Sie ins Kolpingheim.
Alle Fastnachtsgecken sind uns herzlich willkommen!