Unter dem Motto „Heute schon an morgen denken und verantwortlich leben“ findet vom 05. bis 07. Juni 2026 erneut das Vater-Kind-Wochenende im Kammerforst Saarburg statt. Die Veranstaltung wird seit vielen Jahren von der Kolpingfamilie Konz-Karthaus organisiert sowie von ihren Mitgliedern durchgeführt und betreut.
Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind bereits seit vielen Jahren dabei. Dadurch sind zahlreiche dauerhafte Freundschaften und Begegnungen entstanden. Mittlerweile besuchen sogar Großväter, die früher mit ihren eigenen Kindern teilgenommen haben, die Veranstaltung gemeinsam mit ihren Enkeln.
Rund 70 Kinder, Jugendliche, Väter und Großväter verbringen hier drei Tage generationsübergreifend in Gemeinschaft. Im Mittelpunkt stehen Familie, Solidarität, Partnerschaft, Freundschaft und der bewusste Umgang mit der Natur. Ein Besuch des nahegelegenen Waldes gehört inzwischen fest zum Programm. Dabei stehen insbesondere die Nachhaltigkeit der Waldfunktionen sowie die Auswirkungen des Klimawandels auf Mensch und Tier im Vordergrund. Gleichzeitig bietet das Wochenende auch Raum für Ruhe und Erholung, um den Alltag hinter sich zu lassen.
Für dieses langjährige und beispielhafte Engagement erhielt die Kolpingfamilie Konz-Karthaus vom Kolpingwerk DV Trier den Sozialpreis, der mit 250 Euro dotiert ist. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg bei dieser wertvollen Arbeit!
(Text und Foto: Kolpingwerk DV Trier; https://www.kolping-trier.de/unsere-aktivitaeten/aktiv-vor-ort/detail/Sozialer-Preis-geht-in-diesem-Jahr-an-die-Kolpingsfamilie-Konz-Karthaus/)
Für weihnachtliche Stimmung sorgte die Gruppe „Mach hoch die Tür“, die die Gäste zum Mitsingen traditioneller Lieder einlud. Guido Wacht, Bürgermeister der Stadt und Verbandsgemeinde Konz, richtete ein Grußwort an die Gäste und bedankte sich bei den Helferinnen und Helfern für ihren ehrenamtlichen Einsatz.
Die Sternsingeraktion ist eine der größten Aktionen von Kindern für Kinder. Nach zwei Jahren, in denen wegen der Corona-Pandemie nur Segenspakete verteilt werden konnten, werden die Kinder anlässlich des Dreikönigstags wieder in Gruppen als Könige verkleidet die Menschen in Karthaus besuchen, ihnen die Frohe Botschaft und den Segen für das neue Jahr an die Haustür bringen und Geld für Kinder in Not sammeln. Die Aktion findet am Samstag, 7. Januar 2023 statt.
Ausgerüstet mit Handschuhen, Müllzangen und Müllsäcken startete die Aktion nach einer kurzen Einweisung am Spielplatz am Moselufer. Auch wenn, vermutlich aufgrund des regnerischen Wetters, weniger Helfer*innen als in den Vorjahren dabei waren, konnte sich die Leistung nach drei Stunden sehen lassen. Etwa 250 Kilo Müll wurden entlang des Moselufers bis zur Stadtgrenze in Richtung Trier und an der Saarmündung gesammelt. Anders als im Vorjahr, als vor allem der von der großen Flut im Juli 2021 angeschwemmte Müll und Unmengen an Masken gesammelt wurden, waren es in diesem Jahr neben Zigarettenkippen vor allem die Reste von Picknicks in Form von Verpackungen, Dosen und Flaschen, die am Ufer, in Hecken und rund um Sitzbänke gesammelt wurden. Ein Schwerpunkt der Vermüllung stellten auch in diesem Jahr wieder bedauerlicherweise die Bereiche rund um Spielplatz und die Grillstellen dar. Aus den Hecken hinter diesen Anlagen wurden neben den offensichtlichen Resten von Feiern und Partys (Becher, Dosen, Flaschen, …) auch Einmalgrills, Pampers und (Einweg-)geschirr gesammelt.
An dem Anblick des Grünbereichs, in dem ehemals auch ein Spielplatz war, der bereits vor Jahren rückgebaut wurde, haben sich auch einige engagierte Bewohner:innen des angrenzenden Hochhauses in der Trierer Straße 67 gestört und sich mit ihren Ideen und der Bereitschaft anzupacken bereits im vergangenen Herbst im Stadtteilbüro gemeldet. Bei einem gemeinsamen Termin vor Ort mit Quartiersmanager Dominik Schnith, Felix Kraft, der als Ingenieur für Garten- und Landschaftsbau bei der Verbandsgemeindeverwaltung Konz auch für die städtischen Grünanlagen zuständig ist, und den Anlieger:innen konnten viele Fragen beantwortet und Ideen ausgetauscht werden. Am Ende stand nicht nur der Plan den Bereich neben dem Buswartehaus und hinter den Garagen der Anwohner, wo bisher vor allem Unkraut gewachsen ist, mit Stauden aufzuwerten und neue Bäume zu pflanzen, sondern auch die Zusage der Anlieger:innen in dem Bereich zukünftig Pflegearbeiten in Beeten und an Sträuchern zu übernehmen und damit einen aktiven Beitrag zu leisten.


