Nach vier Jahren droht der Johanniter-Jugend in Konz-Karthaus das Aus, nachdem die ehrenamtliche Gruppenleiterin aus persönlichen Gründen schon bald aufhören wird. Daher suchen die Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren dringend einen oder mehrere neue Gruppenleiter/innen mit Herz für Kinder und Interesse an Erster Hilfe und Rettungsthemen.

Auch beim Stadtteilfest hat die Johanniter-Jugend-Gruppe teilgenommen.
Foto: Johanniter Trier-Mosel/Regina Lüders
Bei den wöchentlichen Gruppenstunden und gelegentlichen zusätzlichen Treffen und Ausflügen geht es um Verhalten im Notfall, Rettungsmaßnahmen, die Angst im Ernstfall zu verlieren. Die Kinder sollen zu Menschen werden, die in einer Gefahrensituation nicht wegsehen und sich überfordert fühlen, sondern besonnen und richtig helfen können und dies auch tun. Daneben spielen Spaß, Spiel und Sport eine große Rolle. Bei der Gestaltung der Gruppenstunden hat der neue Leiter viel Freiheit auch eigene Interessen (Natur, Kultur, Soziales…) einzubringen. Die Gruppentreffen sind bisher montags 17 bis 19 Uhr nur in der Schulzeit in den Räumen der evangelischen Gemeinde in Konz-Karthaus, Karthäuser Str. 153. Zwei junge Helferinnen stehen dem neuen Leiter zur Seite. Fortbildungen können über die Johanniter jederzeit und im selbst gewählten Umfang kostenlos mit Kost und Logis besucht werden.
Interessenten können sich an die Johanniter-Ehrenamtskoordinatorin Isabella Arncken unter der Mobilnummer 0172-7123711 oder per Mail unter isabella.arncken@johanniter.de wenden.

Seit zehn Jahren finden in Konz die “Interkulturellen Wochen” statt. Von Anfang an ist die Türkisch-Islamische Gemeinde aus Karthaus dabei. Auch in diesem Jahr lädt die Gemeinde wieder am 3. Oktober in ihr Gebetshaus in der Dammstraße 2 zum “Tag der offenene Moschee” ein. Ziel ist es, sich als gastfreundlicher Nachbar zu zeigen, sich gegenseitig kennenzulernen und miteinander zu sprechen.
Innenminister Roger Lewentz will den Städten und Gemeinden in Rheinland-Pfalz im Haushaltsjahr 2018 gemeinsam mit dem Bund Städtebauförderungsmittel in Höhe von voraussichtlich 86 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Das teilte das Innenministerium anlässlich der Unterzeichnung der notwendigen Verwaltungsvereinbarungen mit. 15 Millionen Euro fließen landesweit in das Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt. Die Stadt Konz erhält im Jahr 2018 für die Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen des Programms Soziale Stadt Konz-Karthaus insgesamt 533.000 Euro Fördermittel. Die Förderquote hat sich gegenüber den Vorjahren um 5% auf nunmehr 80% erhöht.
Mit 220 Personen aus über 20 Gruppen, Initiativen und Vereinen, die bei der Veranstaltung aktiv mitgewirkt haben, hat sich die Zahl der Akteure gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt. Dies zeigte sich sowohl beim Bühnenprogramm als auch bei den Verpflegungs-, Info- und Mitmachständen. Auch die Zahl der Besucher hat sich gegenüber der ersten Auflage des Stadtteilfestes weiter gesteigert. “Hier sind Menschen aller Generationen, Nationen und Kulturen die in Karthaus leben und gemeinsam feiern”, ist Quartiersmanager Dominik Schnith beeindruckt und ergänzt: “hier trägt das Programm Soziale Stadt sichtbare Früchte – So stelle ich mir funktionierendes Zusammenleben in einem Stadtteil vor.”
die Kinder der Grundschule St. Johann führen Auszüge eines Musicals auf, die Theatergruppe „Sternenzauber“ der Lebenshilfe sowie die Sitztanzgruppe des DRK beteiligten sich mit Beiträgen am Bühnenprogramm und der Gospelchor „Happy Voices“ gab ein Konzert. Eröffnet wurde der Tag, der am Abend mit einem Interreligiösen Abschluss beendet wurde mit einem Familiengottesdienst in der evangelischen Kirche.
Die Kolpingsfamilie Konz-Karthaus hat ihr 100-jähriges Bestehen gefeiert. Der Festtag begann mit einem Gottesdienst, geleitet vom Diözesanpräses Thomas Gerber unter Mitwirkung der zwei ehemaligen Präsides Pastor Clemens Hombach, Pastor Georg Dehn und des derzeitigen Präses Martin Nober sowie Pastor Bernhard Bollig von der Pfarreiengemeinschaft Saar-Mosel. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahm die Gruppe „Magnificat“ von der Pfarreiengemeinschaft Saar-Mosel.
Redner auf die Umstände der Gründung, die wechselvolle Geschichte der Kolpingsfamilie und die derzeitige Situation des Vereins ein. Etliche geladene Gäste überbrachten Grußworte. Bei herrlichem Sonnenschein stärkten sich die Besucher mit Kaffee und Kuchen. Hierbei wurde die Kolpingsfamilie tatkräftig von der “Katholischen Frauengemeinschaft St. Johann” unterstützt.


