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Adventsfenster in Karthaus

Auch in diesem Jahr haben sich wieder 12 Familien, Gruppierungen und Institutionen gefunden, die in Karthaus einen „lebendigen Adventskalender“ entstehen lassen.
Der Sinn, der hinter dieser Aktion steht:
Der Ortsteil Karthaus bereitet sich gemeinsam auf Weihnachten vor und erlebt im Alltagsstress die Adventszeit ganz bewusst – Jung und Alt treffen sich, um zur Ruhe zu kommen, einem Wort zu lauschen, ins Gespräch zu kommen.
Herzliche Einladung an alle, an den aufgeführten Tagen bei der Öffnung des Adventsfensters dabei zu sein und ein gutes Wort/einen guten Gedanken mit nach Hause zu nehmen.

Montag, 3. Dezember: Römerstraße 80
Dienstag, 4. Dezember: Kolpingheim – Römerstraße 173
Mittwoch, 5. Dezember: DRK Seniorenzentrum (Neubau) – Brunostraße 27
Donnerstag, 6. Dezember: Evangelische Kirche – Karthäuser Straße 153
Freitag, 7. Dezember: Kita St. Johann – Brunostraße 23b
Montag, 10. Dezember: Parallelweg 31
Mittwoch, 12. Dezember: Trierer Straße 61
Donnerstag, 13. Dezember: Tafel – Karthäuser Straße 23
Freitag, 14. Dezember: Merzlicher Straße 20
Dienstag, 18. Dezember: Brunostraße 24
Mittwoch, 19. Dezember: Stadtteilbüro – Karthäuser Straße 64
Freitag, 21. Dezember: Irminenstraße 10

(Treffpunkt ist immer um 18.30 Uhr am angegebenen Ort)

Konz wird laut – Konzert in der evangelischen Kirche

Für den 9. November, einem sehr geschichtsträchtigen Datum in der deutschen und europäischen Geschichte, haben Konzer Jugendliche unter dem Dach des Jugendforums der Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz die Veranstaltung „Konz wird laut – Demokratie statt Rechtsruck“ geplant.
Ziel der Veranstaltung ist es einerseits die (jungen) Menschen in Konz für rechte Musik und Symbolik zu sensibilisieren. Hierzu referiert Bastian Drumm (Kontaktstelle Holler e.V., Kusel). Andererseits soll mit der Veranstaltung ein hörbares Zeichen für Offenheit, Toleranz und Vielfalt und gegen jede Form von Extremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit entsprechend dem Motto der PfD Konz „Konz – viele Farben eine Stadt“ gesetzt werden.

Das Konzert findet in der evangelischen Kirche Konz-Karthaus statt und wird durch die Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz, das Jugendnetzwerk Konz und die evangelische Kirchengemeinde Konz unterstützt. Die regionalen Bands „Freidenkeralarm“, „First Men on Mars“, „Stevie´s 7“ und „Dorfterror“ treten auf.
Zu dem Konzert sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Adventsfenster in Karthaus – Wer möchte Gastgeber sein?

Adventsfenster 2017

Auch in diesem Jahr wollen wir uns in unserem Stadtteil gemeinsam auf das Weihnachtsfest vorbereiten und dazu einen „lebendigen Adventskalender“ entstehen lassen.
Hierzu werden Familien, Gruppen und Institutionen gesucht, die sich bereit erklären, an einem Abend im Advent um 18.30 Uhr ein Fenster zu gestalten. Wer hat Lust, Gastgeber-Familie/-Gruppe/-Institution zu sein?
Anmeldungen sind per Email bis zum 4. November möglich bei Tamara Müller: tam.mueller@gmx.net
Um Fragen zur Aktion zu klären und Informationen zur Gestaltung eines Fensters zu erhalten findet ein kurzes Informationstreffen am Donnerstag, 25. Oktober, um 19 Uhr im Kolpingheim in der Römerstraße statt.

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Haci Bayram Moschee lädt zum „Tag der offenen Moschee“

Seit zehn Jahren finden in Konz die „Interkulturellen Wochen“ statt. Von Anfang an ist die Türkisch-Islamische Gemeinde aus Karthaus dabei. Auch in diesem Jahr lädt die Gemeinde wieder am 3. Oktober in ihr Gebetshaus in der Dammstraße 2 zum „Tag der offenene Moschee“ ein. Ziel ist es, sich als gastfreundlicher Nachbar zu zeigen, sich gegenseitig kennenzulernen und miteinander zu sprechen.

Die Gemeinde präsentiert sich an diesem Tag mit einer Moscheeführung, leckeren türkischen Gerichten und einem Informationsstand. Um 15 Uhr laden die Frauen der Gemeinde ein zu einem kurzen Impuls mit Diskussion zum Thema „Die Rolle der Frau im Islam“.

Hunderte Karthäuser feiern beim Stadtteilfest mit

Am vergangenen Sonntag wurde in der Karthäuser Straße, direkt vor der evangelischen Kirche die zweite Auflage des Stadtteilfestes gefeiert. Der große Erfolg der Premiere im vergangenen Jahr wurde dabei gleich mehrfach übertroffen.

Mit 220 Personen aus über 20 Gruppen, Initiativen und Vereinen, die bei der Veranstaltung aktiv mitgewirkt haben, hat sich die Zahl der Akteure gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt. Dies zeigte sich sowohl beim Bühnenprogramm als auch bei den Verpflegungs-, Info- und Mitmachständen. Auch die Zahl der Besucher hat sich gegenüber der ersten Auflage des Stadtteilfestes weiter gesteigert. „Hier sind Menschen aller Generationen, Nationen und Kulturen die in Karthaus leben und gemeinsam feiern“, ist Quartiersmanager Dominik Schnith beeindruckt und ergänzt: „hier trägt das Programm Soziale Stadt sichtbare Früchte – So stelle ich mir funktionierendes Zusammenleben in einem Stadtteil vor.“

 

Über den Tag verteilt wurde auf der Bühne vor der evangelischen Kirche ein abwechslungsreiches Programm geboten. Die Kitas Lorenz Kellner und Arche Noah traten mit Liedbeiträgen auf, der Musikverein Concordia Konz spielt ein Platzkonzert, der Saar-Mosel-Frauenchor sang, die Kinder der Grundschule St. Johann führen Auszüge eines Musicals auf, die Theatergruppe „Sternenzauber“ der Lebenshilfe sowie die Sitztanzgruppe des DRK beteiligten sich mit Beiträgen am Bühnenprogramm und der Gospelchor „Happy Voices“ gab ein Konzert. Eröffnet wurde der Tag, der am Abend mit einem Interreligiösen Abschluss beendet wurde mit einem Familiengottesdienst in der evangelischen Kirche.

Auch neben der Bühne wurde einiges geboten: die evangelische Kirchengemeinde und die Kolpingsfamilie boten Getränke an, die Sportfischer Wurst, Backfisch und Pommes, der Förderverein der Kita Lorenz Kellner Kaffee und Kuchen, die Krabbelgruppe aus dem Stadtteilbüro Waffeln. Caritas, Diakonie, DRK, Johanniter und Malteser waren mit Infoständen dabei und das DRK und die Lebenshilfe boten Produkte, die in ihren Einrichtungen hergestellt wurden, zum Verkauf an. Die Feuerwehr war mit der Drehleiter angerückt und die Kitas Arche Noah und Lorenz Kellner boten Schminkangebote für Kinder an. Die Messdiener „Johannes-Mini-Mäuse“ waren mit einer Candybar und Bastelangeboten für Kinder dabei, die Konfigruppe der evangelischen Kirchengemeinde betreute eine Hüpfburg und eine Rollenbahn des Spielmobil Konz für die Kinder.

„Das Stadtteilfest ist auf dem besten Weg eine feste Institution zu werden“ wertete auch Bürgermeister Joachim Weber den Erfolg der Veranstaltung in seinem Grußwort. Auch die beteiligten Akteure, die Festbesucher und Organisator Dominik Schnith sind sich einig: eine dritte Auflage des Stadtteilfestes soll es geben.

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Kolpingsfamilie Konz-Karthaus feiert 100 jähriges Bestehen

Die Kolpingsfamilie Konz-Karthaus hat ihr 100-jähriges Bestehen gefeiert. Der Festtag begann mit einem Gottesdienst, geleitet vom Diözesanpräses Thomas Gerber unter Mitwirkung der zwei ehemaligen Präsides Pastor Clemens Hombach, Pastor Georg Dehn und des derzeitigen Präses Martin Nober sowie Pastor Bernhard Bollig von der Pfarreiengemeinschaft Saar-Mosel. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahm die Gruppe „Magnificat“ von der Pfarreiengemeinschaft Saar-Mosel.

Anschließend begann um 14:30 Uhr der Festakt vor dem Kolpingheim in wunderbar geschmückten Zelten. Mit einem Sektempfang wurden die Gäste begrüßt. In der Festansprache ging der Redner auf die Umstände der Gründung, die wechselvolle Geschichte der Kolpingsfamilie und die derzeitige Situation des Vereins ein. Etliche geladene Gäste überbrachten Grußworte. Bei herrlichem Sonnenschein stärkten sich die Besucher mit Kaffee und Kuchen. Hierbei wurde die Kolpingsfamilie tatkräftig von der „Katholischen Frauengemeinschaft St. Johann“ unterstützt.

Als Überraschungsgäste sorgten die „Konzer Musikanten“ für die musikalische Unterhaltung am Nachmittag. Nach gemeinsamem Abendessen wurde bis spät in den Abend hinein gefeiert. Jürgen Trunczik sorgte mit seiner Live-Musik für ausgelassene Stimmung.

Die Kolpingsfamilie bedankt sich für zahlreiche Spenden und Geschenke. Ein weiteres Dankeschön gilt der „Katholischen Frauengemeinschaft“ und allen Vereinsmitgliedern, die viele Stunden bei der Vorbereitung und Durchführung des Festes mitgewirkt haben. Ebenfalls Danke an die Gruppe „Magnificat“ und die „Konzer Musikanten“.

(Text und Fotos: Kolpingsfamilie Konz-Karthaus)

DRK-Seniorenzentrum Konz eingeweiht

 

In 17 Monaten Bauzeit hat der DRK Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. ein viergeschossiges Gebäude als Ersatzneubau für das in die Jahre gekommene Altenzentrum aus den 1970er Jahren errichten lassen. Mit der damit einhergehenden Gestaltung des Klosterparks findet auch das Ziel der Stadt Konz den Park neu zu gestalten und aufzuwerten ein positives Ende. Am vergangenen Samstag wurde das Haus offiziell eingeweiht.

Bereits seit dem Jahr 2013 wurde über die notwendigen baulichen Veränderungen beim in die Jahre gekommenen DRK Altenzentrum gesprochen, um den Fortbestand der Einrichtung zu sichern. Mehrfach wurde die Frage nach einer Sanierung des Gebäudebestandes bzw. einem Neubau diskutiert, bis im Jahr 2016 endlich Klarheit herrschte. Dann ging alles ganz zügig. Im September 2016 wurde der Spatenstich für den Neubau vollzogen, im August 2017 wurde das Richtfest gefeiert und Ende Juni 2018 war der Neubau des Seniorenzentrums bezugsfertig. Die meisten der neuen Bewohner wohnten bereits seit mehreren Jahren im „alten“ Seniorenzentrum. Deren Umzug musste folglich gut vorbereitet werden, zumal er innerhalb eines Tages über die Bühne gehen musste. Dazu Einrichtungsleiter René Helbing: „Wir hatten die Unterstützung von den hiesigen Ortsvereinen des DRK, die uns toll unterstützten“. 35 bis 40 ehrenamtliche Helfer des DRK seien neben den Angehörigen der Bewohner im Einsatz gewesen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Seit dem 1. Juli bewohnen die Senioren jetzt die 85 vollstationären Einzelzimmer, die alle über barrierefreie Nasszellen verfügen und in überschaubare Wohnbereiche aufgeteilt sind. Diese sind als Hausgemeinschaft angeordnet, die ihrerseits über eigene Wohnküchen und Aufenthaltsbereiche, Balkone bzw. Dachterrassen verfügen. Bei dem Neubau wurden auch die Bedürfnisse demenziell erkrankter Menschen mit Bewegungsdrang berücksichtigt. So sind z.B. die Flure als Rundwege gestaltet. Neben den Zimmern für die Bewohner bietet das Haus außerdem Platz für Verwaltung, Küche, Wäscherei und eine Friseur. Im Erdgeschoss befindet sich eine Cafeteria, die zum Park hin ausgerichtet ist und über eine große Terrasse verfügt. Für das neue Seniorenzentrum wünschte sich Einrichtungsleiter René Helbing, dass die Karthäuser auch verstärkt den Weg in das Gebäude und zu den dortigen Angeboten, wie etwa der Cafeteria oder zu den sich dort ansiedelnden Dienstleistern finden. In die Zukunft blickend formuliert Helbing als Ziel: „Wir wollen ein offenes Haus sein“.

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