Brunoplatz

Der Brunoplatz stellt neben dem Bereich an der evangelischen Kirche in dem nahezu geschlossen bebauten Straßenraum von Karthäuser Straße/ Brunostraße/ Trierer Straße die einzige Aufweitung des Straßenraums dar, die Funktionen des öffentlichen Raumes wahrnehmen können. Zur Entwicklung dieser Funktionen soll der Brunoplatzes mit dem Ziel einer Attraktivitätssteigerung des gesamten Quartierbereichs neu gestaltet werden.
Der Platz, der sich unmittelbar moselseitig vor dem Klosterareal befindet wird städtebaulich gerahmt von den beiden Hochhäusern Brunostraße 24 und 28 mit ihrem eingeschossigem Verbindungsbau Brunostraße 26 sowie der Mauer des Klosters St. Bruno. An Einrichtungen sind im Platzbereich und seinem Umfeld derzeit vorhanden eine Filiale der Sparkasse Trier, eine Tankstelle, ein Jobcenter der Arbeitsagentur, die katholische Kindertagesstätte St. Johann, die Grundschule St. Johann sowie das DRK-Altenzentrum Konz.
Die derzeitige Nutzung erfolgt nahezu ausschließlich als Kfz-Parkplatz. Es sind ca. 40 Parkplätze im Platzbereich vorhanden. Platzfläche wie Infrastruktur des Platzbereichs (Bushaltestelle mit Wartehaus, Briefkasten) weisen hohe Gestaltungsdefizite und daraus resultierend eine geringe Aufenthaltsqualität auf.
Das Anwesen Brunostraße 26 (ehemaliges Ladengebäude) ist aktuell ohne wirtschaftliche Nutzung, steht leer und weist gravierende Defizite in der Bausubstanz auf.
Die Grünflächen innerhalb des Planbereichs weisen unterschiedliche Wuchsintensitäten auf. Geschuldet ist dieser Sachverhalt den unter weiten Teilen der Platzfläche befindlichen unterirdischen Regenrückhalteanlagen. Auf deren geringer Bodenüberdeckung gestaltet sich der Pflanzenwuchs teilweise als schwierig.


Was macht das Projekt aus? Was sind die Ziele?
Zur strukturellen Verbesserung im Bereich und zur Erhöhung der sozialen und wirtschaftlichen Funktionen wurden mehrere Zielsetzungen formuliert. Dazu zählen u.a. der Rückbau der Straßenverkehrsflächen, die Neuordnung des ruhenden Verkehrs, die Aufwertung des Straßenraumes. Weiterhin soll eine Verbesserung der fußläufigen Wegebeziehungen, die Neugestaltung der Bushaltestelle und die Steigerung der Aufenthaltsqualität erreicht werden. Die Gestaltung soll barrierefrei erfolgen. Zudem wird eine Verbesserung der Grünstrukturen sowie die Revitalisierung von Leerständen angestrebt. Die Gestaltung des Platzes korrespondiert zudem sehr stark mit der Straßenraumgestaltung.

Was ist bereits passiert?
Der Wunsch den Brunoplatz neu zu gestalten und die Funktionen neu zu ordnen wurde bereits im Rahmen der Vorbereitenden Untersuchungen von den Bürgerinnen und Bürgern formuliert.
Im April 2016 wurde das Büro Paulus und Partner mit den Planungen beauftragt. Erste Ideenskizzen wurden dem Bauausschuss sowie der Lenkungsgruppe im Herbst 2016 vorgestellt. In seiner Sitzung am  2. Mai 2017 hat der Stadtrat den Planungen zugestimmt. Am 26. Juni wurden die Entwürfe den Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt. In seiner Sitzung am 12. Dezember hat der Stadtrat beschlossen den Auftrag zur Umsetzung der Maßnahme zu erteilen. Im Februar 2018 sind die Arbeiten zur Umsetzung gestartet. Mitte August wurden die Arbeiten weitestgehend abgeschlossen und der Platz für den Verkehr freigegeben.

Wie geht es weiter?
Die Bepflanzung kann witterungsbedingt erst im Herbst erfolgen. Für das Frühjahr 2019 ist eine öffentliche Eröffnungsveranstaltung geplant.