Generationengarten

An der östlichen Flanke des Klosterareal, im Bereich des ehemaligen Schwesternfriedhofs liegt eine scheinbar vergessener Bereich. Die Fläche, die sich im Grundbesitz der Pfarrgemeinde befindet wird zur einen Seite von der Klosterkirche und zur anderen von der Kita eingerahmt. Der aktuelle Zustand wird in keiner Weise der Bedeutung gerecht. Zudem stellt die Fläche im ansonsten gepflegten und zum Teil neu angelegten Areal einen echten „Schandfleck“ dar. Die herausragende Bedeutung der Fläche sowie des gesamten Areals als Treffpunkt für Generationen ist durch die verschiedenen Einrichtungen und Institutionen die in diesem Bereich angesiedelt sind gegeben. So sind hier eine integrative Kindertagesstätte in Trägerschaft der Kita gGmbH (Bezug des Neubaus im Frühjahr 2014), eine Grundschule in Trägerschaft der Verbandsgemeinde, ein Seniorenzentrum in Trägerschaft des DRK, das städtische Kulturzentrum „Kloster Karthaus“ und die katholische Kirche in der ehemaligen Klosterkirche beheimatet. Sicherlich bedeutsam ist aber auch die Geschichte des Areals als ehemaliges Klostergelände von dem aus auch die Geschichte und Entwicklung des heutigen Stadtteils Karthaus beeinflusst wurde.

Was macht das Projekt aus? Was sind die Ziele?
Der Bereich soll nun neu hergerichtet werden und mit dem Anlegen eines Generationengartens ein Ort des gemeinsamen Miteinanders zum Treffen, voneinander Lernen und Arbeiten entstehen. Gleichzeitig soll aber auch der ehemalige Schwesternfriedhof in Wert gesetzt werden und so vor dem Vergessen bewahrt bzw. in Teilen einer neuen Nutzung zugeführt werden. Zudem soll durch die Erschließung mittels eines Weges das Gelände für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Was ist bereits passiert?
Erste Gespräche zwischen der Stadt und der Pfarrgemeinde sowie mit den Akteuren die eingebunden werden sollen um den Bereich aus dem Dornröschenschlaf zu wecken, haben bereits im November 2013 stattgefunden. Im Februar 2014 wurde das Projekt erstmals im Stadtrat vorgestellt.

Wie geht es weiter?
Zur Zeit laufen Gespräche bezüglich der Kostensituation (Aufteilung, Kostenrahmen) des Projektes. Wenn diese erfolgreich abgeschlossen sind können erste Pläne den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt werden und die Projektgruppe zur Entwicklung und Bewirtschaftung des Gartens aktiviert werden.